Stadtteilbegehung am Freitag, 13. März 2015 mit Bürgermeister Michael Ilk

Am 13. März 2015 lud der Bürgerverein Neckarweihingen zu einer Stadtteilbegehung mit Baubürgermeister Ilk ein. Treffpunkt war 16 Uhr am Roggenlupfer-Brunnen in der Ortsmitte.

 

Trotz kühlem und windigem Wetter kamen interessierte Neckarweihinger Bürger, um zum einen Herrn Ilk persönlich kennenzulernen aber auch um sich über die Brennpunkte im Stadtteil zu informieren.

 

Die Begehung fand in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre statt. Herr Ilk hatte für die Probleme und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ein offenes Ohr. Er erklärte allen Anwesenden, wie sich die Dinge verhalten z.B. wie viel Zeit benötigt wird, bis „die Bagger“ wirklich in einem Baugebiet anfangen zu arbeiten. Er sagte den Neckarweihingern zu, diese rechtzeitig zu informieren.

 

Auf dem Rundgang wurden Dinge wie Überfahren der Gehsteige in der Hauptstraße angesprochen, sowie

 


das unbefugte Parken direkt vor dem Rathaus. Und Herr Ilk erlebte alles live: Busse, die an den Parkbuchten halten mussten und Stau verursachten, LKWs die eigentlich über die Landesstraße in das Baugebiet „Neckarterrassen“ fahren können und nicht durch den Ort müssen. Auch die Parksituation beim Jugendtreff wurde angesprochen und auch hier konnte Herr Ilk miterleben, was die Bürger so entrüstet und besorgt.

 

Die beiden Baugebiete „Hausgärten“ und „Hohen Rain“ wurden besichtigt und  es wurde über sie diskutiert. Die beiden eingereichten Bauvoranfragen einer Wohnungsbaugesellschaft in den „Hausgärten“ wurden aufgrund der dichten Bebauung nicht angenommen, so Ilk. Sollte hier gebaut werden, dann nur unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Dies gilt auch für das im Gespräch befindliche Baugebiet „Hohen Rain“.

 

 
Vor dem Rathaus

  In den Hausgärten

Vor der alten Schule


Im Schulhof der Friedrich-von-Keller-Schule
 

Sehr gefreut haben sich die Anwesenden über die Aussage von Herrn Ilk, dass er bei der Friedrich-von-Keller-Schule eher für eine Sanierung als für Abriss und Neubau ist. Dazu muss jedoch eine Gegenüberstellung der Kosten zwischen Sanierung und Neubau erfolgen.


Bei der alten Schule in der Neuen Straße drängten die Neckarweihinger auf eine baldige Sanierung und die Eröffnung des dringend benötigten Kinder- und Familienzentrums und wiesen darauf hin, dass der alte Zugang, Treppenaufgang rechts und links und eine passende Eingangstüre wie früher, nicht wie auf dem Modell zu sehen,, gewünscht ist. Es handelt sich hierbei um ein Gebäude aus dem Jahr 1901, das auch unter Denkmalschutz steht.

 

An den „Neckarterrassen“ und hier an der Bushaltestelle angekommen, musste Herr Ilk beim Anschauen des Busfahrplanes schmunzeln und er meinte, dass das so nicht sein dürfe. Als erster Schritt sollen am Nachmittag drei Busse der Linie 421 die Haltestelle anfahren.

An der Gemeindehalle angekommen wurde vom Bürgerverein angeregt, die bereits erfolgte Namensgebung nach Altortsvorsteher Willy Krehl mit einem feierlichen Akt nachzuholen.

 

Die Sanierung der Neckarbrücke wurde auf das Jahr 2016 verschoben. Grund: Es soll ein Radweg berücksichtigt werden. Dabei ist geplant, die drei Fahrspuren um je 25 cm zu verkleinern und diesen Platz für den Radweg zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang ist ein großes Anliegen des Bürgervereins und das würde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass der Südknoten schnellstmöglich kommen muss, am besten mit der Brückensanierung, damit der Verkehr in der Hauptstraße reduziert wird.

 

Ulrich Stuber von der Bürgerinitiative Lärmschutz der Laurentiusstraße schilderte die Situation der Anwohner dort und forderte entsprechende Maßnahmen.

 

Um 18:30 Uhr war die Stadtteilbegehung zu Ende und der Bürgerverein bedankte sich sehr herzlich bei Herrn Ilk für sein Kommen und für sein offenes Ohr.

 

Anschließend wurden die beim Stadtteilrundgang angesprochenen Themen in geselliger Runde in Dieters Eiscafe vertieft.