Stadtverwaltung plädiert für Sanierung

Die Friedrich-von-Keller-Schule liegt auf der Prioritätenliste des Gemeinderates auf Platz drei, hinter der August-Lämmle-Schule und dem Kinder- und Familienzentrum siehe hier
Wegen unzureichender Brandschutzvorkehrungen ist sie nur noch bis 2017 nutzbar. Was genau mit der Schule passieren soll, war bislang unklar. Neubau oder Sanierung sind die Alternativen.
Nun will die Stadtveraltung dem Gemeinderat eine Sanierung vorschlagen. "Das Gebäude hat durch seine Skelettbauweise eine große Flexibilität", sagt Gabriele Barnert, stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft. Die Schule habe eine "solide Substanz" und das Tragwerk sei "in Ordnung".

Die Friedrich-von-Keller-Schule wurde zwischen 1964 und 1966 nach den Plänen des Architekten Günter Behnisch gebaut. "Wir erkennen die Qualität des Gebäudes" sagt Gabriele Barnert.
Die Entscheidung über Neubau oder Sanierung wird im Gemeinderat fallen. Eine Sanierung kostet nach Schätzungen zehn bis 14 Millionen Euro.
Quelle: LKZ, Ausgabe vom 05.06.2015

"Farewell" Abschiedfeier Friedrich-von-Keller-Werkrealschule

farewell ist das englische Wort für „Abschied“. Der Laut „fare“ wird als „fair“ verstanden, und auch der Laut „well“ verknüpft etwas Gutes. Das ist das Ziel dieses Projektes: den Abschied gut gestalten. In die Abschlussfeier flossen die Ergebnisse aus den Workshops, in denen die Schülerinnen und Schüler erarbeitet haben, was Ihnen „ihre" Friedrich-von Keller-Schule ausgemacht hat. Dazu lud die Schule Künstler ein, die mit ihnen eine tolle Präsentation entwickelten.
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Friedrich-von-Keller-Schule

Im Sommer 2012 beschloss der Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg, die Friedrich-von-Keller Haupt- und Werkrealschule nicht mehr fortzuführen. Mit den Eltern, den Schülern, den Lehrkräften und außerschulischen Partnern wurden über die verschiedenen Alternativen diskutiert, zu welchem Zeitpunkt die Schule geschlossen werden soll und wie die weitere Vorgehensweise sein soll.
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