Aktuelles

Roland Schmierer als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt. Steigende Mitgliederzahlen. Vollendung des Roggenlupfer-Brunnens angemahnt. Ortsgeschichtliches Museum weiter im Fokus.

Die Mitgliederversammlung des Neckarweihinger Bürgervereins stand schon ganz im Zeichen des 25jährigen Bestehens der Stadtteillobby des Ludwigsburger Vorortes. Neuer Stadtteilkümmerer Tobias Schwärzl stellt sich vor.

In seinem Rechenschaftbericht konnte Roland Schmierer im Jubiläumsjahr zum 25 jährigen Jubiläum steigende Mitgliederzahlen verzeichnen und wies auf die große Jubiläumsveranstaltung im September hin. Er skizzierte aus diesem Anlass sowohl das Nahziel als auch das Zukunftsprojekt seines Stadtteilvereins:„Die Ergänzung des Roggenlupfer-Brunnens durch den Künstler der bestehenden Anlage am Rathaus ist überfällig, sie soll so bald wie möglich erfolgen, das erwarten auch die zahlreichen Spender“, appelliert Schmierer an die Stadt. „Größtes Projekt der Zukunft ist das geplante Ortsgeschichtliche Museum, dazu erhält der Verein seit Jahren anhaltend zahlreiche Sach-und Geldspenden von den Bürgern und ebenso von den Nachkommen des Weinbaupioniers Immanuel Dornfeld und des Malers Fritz Ketz, des Gegners des NS-Regimes“, so der Ausblick des Vorsitzenden.

In seinen Ausführungen ging Schmierer auf die drängendsten Problemstellung des Stadtteils ein.“ Die noch ausstehende Realisierung des Südknotens ist weiterhin notwendig, damit das auf halbem Weg stehengebliebene Verkehrskonzept für den Stadtteil endlich greift“. „Auch die noch immer unzureichende Verkehrsanbindung des neuen Wohngebiets `“Neckarterrassen“ an den Öffentlichen Personennahverkehrs muss endlich verbessert werden, das haben auch die Gespräche des Vereins mit den Anliegern gezeigt“, davon ist der Bürgerverein überzeugt. Erinnert wurde auch an die unzureichende Nutzung des Rathauses“: „das Gebäude in öffentlicher Hand soll endlich auch in dem seit Jahren leer stehenden Untergeschoss wieder von den Bürgern genutzt werden, zum Beispiel für Vereine und den seit Jahren provisorisch untergebrachten Jugendtreff“, bemängelt die Stadtteillobby.

In Entschließungen fordert die Mitgliederversammlung zur anstehenden Sanierung der Friedrich-von-Keller-Schule einen behindertengerechten Ausbau für alle Stockwerke des Günter-Behnisch-Baus ein und schlägt die Einrichtung einer bisher fehlenden öffentlichen Toilette im Rathausgebäude in der Ortsmitte vor.

Die Vorstands- und Beiratswahlen erfolgten jeweils einstimmig: Roland Schmierer wird als Vorsitzender bestätigt, lediglich im Beirat folgt Hubert Gänser-Hampp auf Silvia Lichtmanecker, alle anderen Gremienmitglieder kandidierten erneut.

Stadtteilkümmerer Tobias Schwärzl stellte in seinem Gastvortrag klar: „Die Einbeziehung der Menschen im Stadtteil ist mein besonderes Anliegen“, er warb dabei um Beteiligung für sein neues Stadtteil-Projekt „Spaziergänge“.

Für 25jährige Mitgliedschaft im Bürgerverein wurden folgende Mitglieder geehrt: Bernd Bauer, Christa Esslinger, Birgit Gayer, Armin Haller, Dieter Juranek, Karin Kohler, Manfred Kohler, Elke Lang, Margit Liepins, Hildegard Lutz, Siegfried Lutz, Annemarie Merath, Heinz Müller, Sylke Müller, Helmut Pechmann, Andreas Rößle, Hildegard Schmierer, Roland Schmierer und die korporativen Mitglieder Evangelische Laurentiuskirchengemeinde, Obst- und Gartenbauverein, Robinsonspielplatzverein und Turnverein.

Die Aufnahme zeigt die wieder bzw. neu gewählten Vorstands- und Beiratsmitglieder, unter ihnen Vorsitzender Roland Schmierer (untere Reihe, 4. von links) ) sowie Gastredner Tobias Schwärzl, den neuen Stadtteilkümmerer (obere Reihe, 4. von links).

Laurentiuskirche Neckarweihingen: Das Wahrzeichen des Stadtteils erstmals in Miniaturform präsentiert.

Die Evangelische Laurentiuskirchengemeinde und der Bürgerverein können sich freuen: Der Neckarweihinger Hobbykünstler Hubert Gänser-Hampp präsentierte sein originalgetreues Miniaturmodell der Laurentiuskirche, unübersehbares Wahrzeichen des Stadtteils direkt am Ortseingang hoch über dem Neckar, im Maßstab 1 zu 87. Der originalgetreuen Ausführung gingen nach Angaben des Künstlers viele aufwändige Vorarbeiten am Bauwerk voraus.

„Die Detailgenauigkeit des Modells vom nachweislich ältesten und ortsgeschichtlich bedeutendsten Gebäude des Ortes, welches erstmals vorgelegt wurde, überrascht den Betrachter“, können Pfarrer Olaf Digel und Vorsitzender Roland Schmierer nur staunend feststellen.

Für die interessierte Öffentlichkeit ist das neu geschaffene Kunstwerk in der Laurentiuskirche, wo es ausgestellt ist, jeden Sonn- und Feiertag jeweils nach den Gottesdiensten zu besichtigen Sie beginnen um 10 Uhr, am ersten Sonntag im Monat um 18 Uhr.

Die Aufnahme zeigt von links nach rechts vom Bürgerverein Neckarweihingen Roland Schmierer (Vorsitzender), Claudia Böhm (Vorstandsmitglied) und Hubert Gänser-Hampp (Beiratsmitglied) mit dem Modell, von der Evangelischen Laurentiuskirchengemeinde Neckarweihingen Pfarrer Olaf Digel, Carola Hengen (Kirchengemeinderatsvorsitzende) und Marlies Mootz (Kirchengemeinderätin).

Rudolf Westermayr (1928 - 2018)

Es musste schon lange befürchtet werden und doch kommt sein Tod für unseren Verein und unseren Stadtteil überraschend.
Rudolf Westemayr war ein Neckarweihinger  Bürger mit vielen Begabungen. Ein Maler, der nicht nur durch seine Aquarelle mit Neckarweihinger Motiven weit über den Ort hinaus bekannt geworden ist. Er war auch mit Leib und Seele Musiker. Beim „Trio Bandoneon“ spielte er den Kontrabass. Er war aktiv beim Volksmusikkreis. Am „Tag der Hausmusik“ war er mit seinem Trio immer dabei. Seine Auftritte mit seiner Jazzband im Kurpark Bad Cannstatt waren legendär. 
Aber auch bei Veransstaltungen des Bürgervereins wie am „Lebendigen Adventskalender“  oder den Vernissagen der Ausstellungen „Erfüllte Freizeit“ und „Kunst im Rathaus“ sorgte er für  musikalische Untermalung. 
Rudolf Westermayr hat aber auch als langjähriges Beiratsmitglied Verantwortung für unseren Verein übernommen. Zudem war solange es seine Gesundheit zuließ der stellvertr. Ansprechpartner und Stütze der Arbeitsgruppe „ Kultur und Freizeit“. Er hat dabei das Logo unserer jährlich stattfindenden Ausstellung „ Kunst im Rathaus“ entworfen. 
Bereits bei den Ausstellungen „Erfüllte Freizeit“ im Rahmen der Neckarweihinger Bürgerfeste zeigte er jedes Mal neue Einblicke und Ansichten unseres Stadtteils. Er war bis vor wenigen Jahren bei jeder Ausstellung mit neuen Werken vertreten. Auch die Gedichtbände von unserem Neckarweihingen Mundartdichter Erich Speck wurden durch Aquarelle von Rudolf Westermayr bereichert.
Er wird nicht nur in seinen Werken sondern auch n unseren Erinnerungen weiter eine Teil unseres Vereins und unseres Stadtteils bleiben. 
 
Vorstand, Beirat und Mitglieder des Bürgerverein Neckarweihingen e.V.
i. A. Birgit Gayer stellvertr. Vorsitzende

Projekt „Ortsgeschichtliches Museum“ erhält die anhaltende Unterstützung des Stadtteils

 

Auf dem Spendenkonto des Bürgervereins sind seit dem Aufruf vor wenigen Monaten bereits über 2000 Euro eingegangen, mit steigender Tendenz. Zeugnisse der Ortsgeschichte gehen ebenfalls im Wochenrhythmus beim Bürgerverein ein.

Aktuelles Angebot zum Stadtteilfest am Wochenende: Ortsgeschichtliche Führungen mit thematischen Schwerpunkten

Das Sonderkonto des Bürgervereins für sein Projekt „Ortsgeschichtliches Museum“ wir d von den Mitbürgern mit finanziellen Zuwendungen unterstützt. „Erst vor wenigen Monaten eingerichtet, erhält das Projekt bereits zunehmend finanzielle Unterstützung, „ darüber freuen sich Wolfgang Kern, Werner Hartwig und Roland Schmierer vom Leitungsteam der Arbeitsgruppe „Ortsgeschichtliches Museum“ des Stadtteilvereins. „Die Neckarweihinger unterstützen seit langem die Bemühungen zur Errichtung des Museums, sie stellen Zeugnisse der Ortsgeschichte im Wochenrhythmus zur Verfügung -Gegenstände, Gerätschaften, Bilder, Texte- und das seit Jahren anhaltend, „dass jetzt in so kurzer Zeit auch die ersten 2000 Euro auf dem Konto des Vereins eingegangen sind, ermutigt den Verein, das große Projekt weiterzuverfolgen“.

Der Bürgerverein bietet aufgrund großer Nachfrage der Bürger auch anlässlich des Neckarweihinger Stadtteilfestes ortsgeschichtliche Führungen an, und zwar mit unterschiedlicher Thematik: am Samstagabend um 18 Uhr zur Laurentiuskirche und ihren Epitaphen mit Karin Kohler und am Sonntag um 14 Uhr rund um den Alten Ortskern mit Roland Schmierer. Für die kostenlosen Führungen ist der Treffpunkt jeweils an der Bühne. „Eingeladen sind alle Gäste des Festes sich für das Thema weiter zu sensibilisieren: Einheimische können ihre vorhandenen ortsgeschichtlichen Kenntnisse erweitern, Neubürger die historische Seite des Stadtteils auf diese Weise gleich vor Ort kennenlernen“, so Kohler und Schmierer in ihrer Einladung.

Infos zum Spendenkonto und zur Arbeitsgruppe „Ortsgeschichtliches Museum“ finden Sie hier.

 

Punkte, die von den Bürgern des neuen Wohnquartiers „Neckarterrassen“ angesprochen wurden

1) Größter Punkt war , wie von dem Aktiven des Bürgervereins vermutet, die völlig unzureichende Anbindung des neuen Wohngebiets an den Öffentlichen Personennahverkehr, Tenor : 4mal am Tag und am Wochen de fast gar nicht, ist zu wenig, zumal vor der Erschließung des Baugebiets mit dem ÖPVN geworben wurde, „Jetzt geht`s doch auch, wo in der Schwarzwaldstraße gerade gebaut wird, warum dann nicht sonst auch………Unverständnis bei den Bürgern, viele betonen, dass auch der EDEKA, der sehr im Quartier gelobt wird, davon weiter profitieren würde, was für den Supermarkt-Standort und seine Sicherung im Stadtteil immens wichtig wäre.

 

2) Spielplätze: es wird der Standort des einen Spielplatzes nahe der L 1100 bemängelt, wo es sehr laut ist für die Kinder, ein Spielplatz mehr im Zentrum des Quartiers wäre sinnvoller und wird als Alternative vorgeschlagen. Außerdem sind beide vorhandenen Spielplätze nur spartanisch mit Spielgeräten ausgestattet, „Langeweile für Kinder ist vorprogrammiert“. Vorschlag: Entlang des Spielplatzes wird eine Spielstraße (=7/ km/h) gefordert statt 30 km/h, und sie fahren 40 oder sogar50“.

 

3) In den Seitenstraßen des Quartiers gibt es nicht überall Gehwege (Gefahr : Kinder!!) und es gibt nicht genügend Stellplätze für die Fahrzeuge der Anwohner, wildes Parken belastet die Anlieger zusätzlich. Auch das Pflanzen der Bäume dort sehen viele kritisch: zwischen den Garagen behindern sie extrem und führen zu großem Ärgernis.

 

4) Freiflächen: das geplante angrenzende neuen Baugebiet „Hohenrain“ wird kritisch gesehen: Verlust an Naherholungsfläche für die Neubürger, Richtung Marbach wünschen sich viele auch Sitzmöglichkeiten auf den Spazierwegen, die nicht vorhanden sind

 

Gemeinsame Aktion der 1. Fasnetszunft „Mistelhexen“ und des Bürgervereins am vergangenen Fasnets-Wochenende im Stadtteil

Aufruf zur endgültigen Fertigstellung des Roggenlupfer-Brunnens am Neckarweihinger Rathaus in der Ortsmitte. Martin J. J. Kirstein aus Winnenden, der Künstler der bereits vorhandenen Brunnenfiguren, die die Firma Leopold gestiftet hat, möchte mit dem von ihm ebenfalls entworfenen Roggenlupfer-Motiv die Wasserstelle zum Gesamt-Kunstwerk am Platz vollenden.

 

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Historischer Besuch der Nachkommen von Fritz Ketz in dessen ehemaligem Wohnhaus im Stadtteil

Sohn und Enkel wünschen dauerhafter Ehrung für den antifaschistischen Maler in seiner früheren Wahlheimat. 

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Neckarweihinger wollen Museum


Foto: Holm Wolschendorf
  Seit zwei Jahren forciert der Bürgerverein Neckarweihingen seine Bemühungen um ein ortsgeschichtliches Museum im Stadtteil. Nun sieht es so aus, als sei er auf die Zielgerade eingebogen. Die Frage ist nur: Welche Rolle wird die Stadtverwaltung spielen?
Zum Bericht der LKZ, Ausgabe vom 06.06.2015

Film über Neckarweihingen

 

Zum Jahr der Ortsgeschichte erstellte Gary Langer aus Neckarweihingen für den Bürgerverein eine Präsentation über Neckarweihingen damals und heute, der hier anzuschauen ist.

Zum Thema Ortsgechichte wurden im Stadtteil Flyer des Bürgervereins "Weisch noch damals ........." ausgeteilt. Wenn Sie alte Aufnahmen von Neckarweihingen - Kelter, Gasthäuser etc. oder "Antike" Geräte zur Weingewinnung, alte Hauswirtschaftsgeräte o.ä. besitzen - melden Sie sich bitte bei uns.
Tel.: 07141 / 25 07 54 oder 07141 / 5 13 78 oder schreiben Sie uns eine Email: ortsgeschichtliches.museum(at)buergerverein-neckarweihingen.de Wir freuen uns. Zum Flyer